Heizung

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Enkaio
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Re: Heizung

Beitrag von Enkaio » Mo Jan 04, 2016 9:20 am

Frohes neues!

Wie Interceptor schon sagte und du auch selbst festgestellt hast, wenn der untere Schlauch kalt bleibt (Daneben links sitzen die Temperaturfühler im Kühler), dann springen die Kühlerventilatoren nicht an egal ob es "oben" schon am "kochen" ist #-o

Drei Anlaufstellen sind ja im Großen Kühlkreislauf.

- Wasserpumpe
- Thermostat
- Kühler"grill" (Gehäuse).

Ich weis nicht was für dich am wenigsten aufwendigsten ist, aber die Wasserpumpe ausbauen ist am meisten Arbeit.
Wenn du die dir vorerst ersparen willst, würde ich erst nochmal den Thermostat und wie Interceptor schon geschrieben hat den Kühler zuerst testen.

Um den Kühler zu testen, müsste man auch erst den trockenlegen (alles ablaufen lassen), und dann gezielt Destiliertes Wasser / Alte Kühlflüssigkeit durchlaufen lassen, sprich den Schlauch jeweils oben und unten abmachen und dann einfach direkt am Schlauch oben reinkippen und unten schauen was in den Eimer den du darunter gestellt hast rauskommt.

Zum Thermostat testen: Du könntest die Kühlflüssigkeit nochmal ablassen, den Thermostat ausbauen, alles wieder zusammenbauen und ohne Thermostat das ganze erstmal testen. Ist oben warm und unten Kalt, dann liegt es schon mal nicht am Thermostat da kein Kreislauf zustande kommt.

- Läuft alles sauber durch ohne Thermostat, liegt es wohl an diesem auch wenn er neu gekauft wurde.

- Wenn trotz fehlendem Thermostat und funktionierendem Kühler sich nichts bewegt, bleibt wohl nur die Wasserpumpe. :-( :?

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Interceptor
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Re: Heizung

Beitrag von Interceptor » Mo Jan 04, 2016 1:53 pm

Sorry für Offtopic 8-[
Enkaio hat geschrieben: ... und dann gezielt Destiliertes Wasser / Alte Kühlflüssigkeit durchlaufen lassen, ...
öhm ... :-k .... warum liest man eigentlich immer wieder, dass destilliertes Wasser besser sein sollte.... :-k ??

Ich dachte immer, dass es sich bei destilliertem Wasser um ionengetauschtes Wasser handelt (nicht zu 100% aber zu einen großen Anteil). Somit hat destilliertes Wasser eine höhere (teilw. negative) Reaktionsfreudigkeit gegenüber manchen anderen Stoffen (Metall etc.). Bei der Verwendung von Leitungswasser hingegen ist dies fast gar nicht der Fall, da dort schon verschiedene Stoffe gelöst sind und die Reaktionsfreudigkeit zu anderen Stoffen bereits herabgesetzt ist.
Falls man bei Verwendung von Leitungswasser nun deswegen Kalkablagerungen befürchtet - die Kalkablagerungen halten sich in sehr überschaubarer Grenze. Dem Kühlkreislauf wird ja nicht dauernd frisches Wasser zugeführt, sondern nur gelegentlich (eigentlich gar nicht), da es sich um ein geschlossenes System handelt. Zudem behindern bei laufendem Motor die Strömung, hohe Temperaturen und Bewegungen die Ablagerung von Kalk bzw. wird wieder (auf-)gelöst.

Destilliertes Wasser gehört in eine Autobatterie - nicht in den Kühler. ;-)
Meine Meinung :)

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